Fundamentalanalyse

Der risikoscheue Anlageansatz favorisiert Unternehmen mit stabilen, vorhersehbaren Geschäftsmodellen, die dazu beitragen, das Verlustrisiko des Portfolios zu mindern. Die in die Bewertung einfließenden Risikoprämien richten sich nach der Ertragsstabilität: Je volatiler die Gewinne sind, desto höher sind die erforderlichen Risikoprämien.

Die Bestimmung des fairen Werts eines Unternehmens beinhaltet die Beurteilung der Fundamentaldaten, von Branchentrends und Wettbewerbskräften sowie des konjunkturellen Umfelds. Auf Basis gründlicher Analyse wird eine Schätzung der Ertragskraft vorgenommen und zur Berechnung des fairen Werts eines Unternehmens bei Fortführung der
Geschäftstätigkeit herangezogen.

Teamarbeit ist ein wesentliches Element im gesamten Anlageprozess. Einschätzungen und Ansichten werden von den Teammitgliedern in einem dynamischen Umfeld, in dem Ideen gefördert werden und offen diskutiert werden können, kontinuierlich hinterfragt. Die offene Atmosphäre im Team und die starke Anlagekultur sind entscheidend für die Verbesserung der Aktienauswahl und der Anlageergebnisse.

Als attraktiv eingestufte Unternehmen weisen eines oder mehrere der folgenden positiven Merkmale auf: solide Ertragskraft und Generierung freier Cash Flows, nachhaltige Geschäftsmodelle und Wettbewerbsvorteile, niedrige Verschuldung, Flexibilität zum Abbau von Ineffizienzen durch Umstrukturierungen, Potenzial, von einer Branchenkonsolidierung zu profitieren, und die Fähigkeit Marktanteile zu gewinnen. Darüber hinaus werden bei diesen Unternehmen in der Regel bestimmte Faktoren erkennbar sein, die eine Freisetzung des zugrunde liegenden Werts in ihrer Geschäftstätigkeit, in der Kapitalstruktur oder innerhalb des Marktumfelds auslösen können.